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Netbook

Heute hatte ich ein wenig Muße und bin todesmutig das Projekt „Netbook auf-/umrüsten“ angegangen.

Aufrüsten mit einer 480GB SSD, umrüsten auf Linux.

Leider kommt man beim ASUS eeePC 1015 nicht so ohne Weiteres an die Festplatte heran.
Getraut habe ich mich erst, als ich diese wirklich perfekte Anleitung auf Youtube fand.
Damit hat dann tatsächlich alles super funktioniert.

Nachdem ich im BIOS die Bootreihenfolge geändert habe, ist mit einem Bootstick Linux-Mint ratzfatz installiert.

Nun noch in der Anwendungsverwaltung die deutschen Sprachpakete für Thunderbird und Firefox installieren, schon bin ich fürs Internet gut gerüstet …
Meine Lieblingstextverarbeitung wird die Tage installiert …

Das Netbook läuft jetzt schneller als je zuvor mit seinem 2-Kern-Atom-Prozessor und mickrigen 2GB RAM.
🙂

Boot-Chip in Minuten

Freund Bob baut einen Odroid C2 auf, ein Mini-Comuter, dem Raspberry Pi sehr ähnlich, nur ein anderer Hersteller.
Der wird mit Linux (Ubuntu) betrieben, der Speicher ist eine SD-Karte, von der aus Linux gebootet werden soll.

Mit Linux Mint ist das in wenigen Minuten erledigt:

Von der Ubuntu Seite laden wir ein ISO-Image runter
Die SD-Karte stecken wir in einen Kartenleser und stöpseln diesen an den Rechner.
Mit dem hauseigenen Programm „USB-Abbilderstellung“ wird das Image auf die SD-Karte übertragen – fertig!

Wir stellen im BIOS die Bootreihenfolge so ein, dass zuerst vom USB-Device gebootet wird und starten den Rechner neu: Ohne Probleme wird Ubuntu gestartet.

USB Boot-Stick

Während ich linuxtechnisch faul bin, hat mein Neffe sich reingekniet und mir einen Link zur Seite von UNetbootin geschickt.

Mit der Software, die man sich dort kostefrei herunterladen kann, lässt sich wirklich sehr einfach ein Boot-/Installations-USB-Stick erstellen.

UNetBootin

Programme installieren 1

Linux läuft und hat ja bereits viel Software, die man im alltäglichen Betrieb benötigt, an Bord. So sind u.a. schon Browser (Firefox), Mailprogramm (Thunderbird) oder Officeprogramme (OpenOffice) vorhanden.

Die Installation weiterer Programme läuft sehr einfach ab, wenn man eines der über 73000 Programme, die in der Anwendungsverwaltung aufgelistet sind, installieren möchte.
Man kann in verschiedenen Rubriken stöbern oder gezielt nach Programmen, deren Namen man kennt, suchen.
Wenn man das Passende gefunden hat, muss man nur noch auf „installieren“ klicken – das war’s, lieber Leser.

Übrigens: Bei Screenshots speichert Linux Mint auch die Zeit – mit Doppelpunkten als Trennzeichen. Auf Windows-Rechnern werden solche Dateien nicht angezeigt!
Also erst unter Linux umbenennen, wenn solche Dateien auch auf Windows-Rechnern (z.B. in der dropbox) angezeigt werden sollen.