Boot-Chip in Minuten

Freund Bob baut einen Odroid C2 auf, ein Mini-Comuter, dem Raspberry Pi sehr ähnlich, nur ein anderer Hersteller.
Der wird mit Linux (Ubuntu) betrieben, der Speicher ist eine SD-Karte, von der aus Linux gebootet werden soll.

Mit Linux Mint ist das in wenigen Minuten erledigt:

Von der Ubuntu Seite laden wir ein ISO-Image runter
Die SD-Karte stecken wir in einen Kartenleser und stöpseln diesen an den Rechner.
Mit dem hauseigenen Programm „USB-Abbilderstellung“ wird das Image auf die SD-Karte übertragen – fertig!

Wir stellen im BIOS die Bootreihenfolge so ein, dass zuerst vom USB-Device gebootet wird und starten den Rechner neu: Ohne Probleme wird Ubuntu gestartet.

Der erste Schritt

Ich habe mir ein ISO-Image von „Linux Mint“ bei www.linuxmint.com heruntergeladen und auf DVD gebrannt!
(Wie das geht, kann man hier lesen)

Mint hat den Vorteil, dass es schon alle Codecs an Bord hat, die notwendig sind, um zum Beispel MP3s zu hören oder Bilder anzugucken.

Dann also rein in den Laptop mit der DVD, den Computer gestartet (dauert ein Weilchen) und – bäm!
Schon läuft ein nett anzusehendes Betriebssystem zum Ausprobieren auf dem Rechner. Es ist noch nicht installiert, sondern läuft direkt von DVD.

Ich klicke mich also durch Menüs und Einstellungen und komme sofort klar.
Selbst die Tastaturkürzel sind identisch zu denen von MS Windows.

Aber – bevor ich nicht alles auf einem Rechner, der nicht zum Arbeiten genutzt wird, ausprobiert habe, werde ich es noch nicht fest installieren.